Sonntag, 1. April 2012

Kapitel 3


Montag-26.03.2012 

Langsam wachte ich wieder auf und war schon wieder in meinem eigenem Bett.
Mein Rücken tat weh  und ich konnte mich nicht umdrehen. Ich holte mein Handy neues Handy heraus um damit zu spielen. Das Handy war ein Überraschungsgeschenk meines Vaters. Früher kam er immer ziemlich ich betone ziemlich früh ins Krankenhaus, manchmal schimpfte ich mit ihm dann immer das er um 6 Uhr Morgen`s nicht da sein müsste. So war es dann auch vor 2 Wochen in der Kinderklinik bei uns in der Stadt.  Morgens um 7 tauchte er auf und kruschelte an irgendetwas herum ich wachte auf und wollte gerade los schimpfen und sah ein Handy auf dem Nachttisch zu allererst dachte ich: Häää? Wem gehört denn das?
Als hätte er meine Gedanken gehört Antwortete Paps: „ Natürlich dir, wem den sonst?“ Meine Antwort: Danke jetzt lass mich schlafen“ hört sich zwar ziemlich nach einer bösen Tochter an aber nein ich bin keine böse Tochter. Nachts komm ich überhaupt nicht richtig zum Schlafen wegen den ganzen Kabeln und so und schon Morgens kommen nervige Krankenschwester die mich um 8 Uhr wecken. Jetzt kam er und weckte mich um 7 Uhr auf. Als ich dann Richtig wach wurde, freute ich mich natürlich sehr und als er am Nachmittag wieder kam gabs ein dicken Schmatzer für den allerweltbesten Paps. 
Meine Schmerzen wurden nach ein paar Minuten weniger so dass ich mich wieder aufrecht hinsetzen konnte. Es war schon 11 Uhr und ich hatte immer noch kein Hunger.. In Kliniken  habe fast nie Appetit .. Nach einer Weile kam der Hunger angekrochen und ich aß mit Paps eine Pizza.. Und als Nachtisch kam meine Mom ins Zimmer ich freute mich sehr. Wir gingen gemeinsam in die Cafeteria und quatschten was zu Hause los war. Die Fahr von der Uni Klinik bis zu uns dauerte gute 2 Stunden, deshalb konnte meine Familie nicht einfach so kommen. Aber wenn ich bei uns in der Klinik war da kam jeden Tag jemand. Die Sonne schien alles sah perfekt aus. Naja fast… Ich wusste ja nicht dass dieser Tag mein Horror Tag Nummer 4 sein sollte. Um drei gingen wir dann wieder auf die Station da war auch Dr. S. der auf uns wartete. Meine Eltern gingen ins –Besprechung s Zimmer ich kam nicht mit herein. Ich wollte lieber draußen warten. Die Besprechung ging meiner Meinung nach zu lange und mir wurde ziemlich heiß ich lief im Flur ziellos um her… Bis sich die Tür öffnete und ich mein Vater sah da wusste ich schon!! Dr. S. bat mich ins Zimmer und fing an zu erzählen:“ Leider habe ich die gleichen Zellen in dein Knochenmarkt  wie vor 4 Jahren gefunden“ „So? Dann kann ich ja jetzt nach Hause gehen Bye! „ meine Antwort möge zwar cool klingen aber innerlich war ich nicht traurig sondern wütend richtig wütend. Ich ging in Zimmer fing an mechanisch meine Sachen zu packen… Meine Eltern packten mit die wussten zwar gerade auch nicht ob es ein Albtraum ist oder Realität. Dr. S. gab meinen Eltern den nächsten Termin in 2 Tagen um alles zu besprechen. Ich wartete auf Sie schon im Auto. Als Sie dann endlich kamen fuhren wir los zur zweiten Phase der Diagnose – die Familie…

Samstag, 31. März 2012

Kapitel 2



Irgendwann…Irgendwo

5.te Klasse
Neue Schule ..Neue Leute mir wurde Mulmig als ich die Klassenzimmer Tür öffnete, und mich nach einem leeren Tischplatz um schaute.
Am Fenster sah ich ein nettes Mädchen mit braunen Haaren  ich lief zu hin und fragte:“ Hi ist der hier noch frei“? Lächelnd sagte Sie:“ Ja, kannst dich gerne hinsetzten.“ Das tat ich dann auch.
Wir freundeten uns schnell an und fingen schon wie alle kleinen Mädchen zu kichern und zu quatschen und gegenseitig aus.
Als die Lehrerin dann leider wieder ins Klassenzimmer kam gefiel ihr die neue Sitzordnung überhaupt nicht und schwups wurde ich von der neuen Freundin getrennt-was mir natürlich überhaupt nicht gefiel.Aber gleich danach als ich an mein neuen Platz hinübergehen wollte kam noch ein Mädchen hinein, weil nirgends mehr ein Platz frei war saß sie neben mir … Tja und wieder fand ich eine gute Freundin die genau so viel Quatsche und lachte wie ich. Pech gehabt Frau Lehrerin.



Donnerstag, 29. März 2012

Kapitel 1



Montag-26.03.2012

Ich suche noch mit geschlossenen Augen meine Hörgeräte und nun hör ich auch die lauten Rufe die mich hellwach machen die Stimme kenn ich es ist mein Arzt der mich schon seit 11 Jahren kennt Chefarzt DR.S : „ Aufstehen du kannst gleich weiter schlafen“ ich nicke nur und schwing mich in meine coolen Boots Hausschuhe herein.
Noch leicht benebelt such ich mein Vater  der neben mir steht und mir: „ Guten Morgen“ flüstert. Mein Vater der Held der jeden Augenblick immer neben mir war. Er und ich ein perfektes Team. Ich laufe ins Behandlung s Zimmer und leg mich schon flach auf dem Bauch, alles ist schon vorbereitet. Ich grinse die Schülerin deren Namen ich schon vergessen habe an.
So  was hat  Sie wahrscheinlich nicht allzu oft gesehen und frage Sie direkt: „ Hast du schon eine Punktion mit erlebt?“ Lächelnd bekomm ich die Antwort: „ Schon ein paarmal“.
Da kam auch schon der nächste Arzt ein getrudelt und fragte fröhlich in den Raum : „ Wer bekommt den heut eine Punktion“? Ich verdrehte die Augen und denke mir: ICH du Idiot wer liegt den hier in Monitoren an geschlossen in einem Behandlungsbett? Gleich nachdem ich das dachte wurde mir schummrig und meine Augenlieder schwerer ich dachte mir schon : scheiße das ist die Rache vom Arzt. Ne war natürlich Quatsch mir wurde das schlaf mittel langsam eingeflößt und ich schlief ein ..

Vorwort

Hi Sry das ganze Konzept sollte eigentlich ein Buch werden.. doch nach ein paar Erkundigungen haben ich heraus gefunden das ein Buch zu lange braucht und ich ein ungeduldiger Mensch bin habe ich diesen Blog eröffnet.hihih :)


Hi , Du
Schön dass dir soooo Langweilig ist das du meine Lebensgeschichte lesen möchtest. Großes Dankeschön.
Nun ja. Mein Name ist Seher ich bin 17 Jahre alt. Warum ich mit 17 Jahren schon meine Lebensgeschichte schreibe? Ganz einfach das Leben ist zu kurz und ich habe schon in meinen kurzen 17 Jahren schon viel erlebt. Meine Geschichte fängt schon als ein kleines Kind an.  Mit 5 Jahren war ich nicht im Kindergarten im Hort oder auf dem Spielplatz wie andere Kinder in meinem Alter, sondern war gefesselt an meinen Krankenhausbett. Natürlich nicht direkt gefesselt aber ich bekam lauter Flüssigkeiten die mich zum Kotzen brachten. Ich erklärte mir das die Flüssigkeit Namens Chemo eine winzige kleine Armee war die in mein Körper gegen das Böse kämpfte. Manchmal überlegte ich dass die Chemos nicht nur gut waren sondern auch böse sein könnten. S
o erklärte ich mir mein Haarausfall und die ständigen Übelkeiten. Ich denke jetzt noch so aber jetzt weiß ich die Soldaten sind nicht NUR gut. Denn wenn es gute Soldaten wären würde ich dieses Buch nicht schreiben …den das böse ist immer noch in mir. Die Ärzte haben den bösen schon vor langer Zeit einen Namen gegeben: Leukämie. Das ist auch meine Diagnose Leukämie.  Und nun meine Damen und Herren muss ich zum vierten mal gegen das böse kämpfen, aber dieses mal nicht alleine …hoff ich doch!! An meiner Seite kämpfen kämpfen meine Familie und Freunde aber mir mehr Menschen können wir immer gegen das böse gewinnen. Deshalb dieses Buch, die anderen Menschen Mut und Kraft fürs Leben schenken soll. Hauptsächlich werde ich über meine neueste Diagnose schreiben, obwohl ich die Vergangenheit  auch mit einbeziehen will denn Sie ist wichtig auch wenn ich all das von früher schon lieber vergessen hätte.

Also auf in den Kampf…